| . Besiedelung Die ersten Bewohner des Tuxer Tales waren wahrscheinlich Breonen, die zum illyrischen Stamm der Räter gezählt wurden. Eine vorgeschichtliche Bronzenadel, die ein Jäger nahe dem Tuxerjoch gefunden hat, und zahlreiche uralte Flurnamen, wie:"Naudis - Nappas - Vallruck - Els", usw. weisen auf die frühe Besiedlung durch die Illyrer hin. 1280 wird Tux erstmals urkundlich erwähnt. Bis zur Mitte des 15 Jhdts. gehörte Hintertux zur Pfarre Matrei im Wipptal. Am dortigen Friedhof in Mauern erinnern noch heute die schlichten Tuxer Kreuze an die Toten, die in stundenlangem Weg über das Tuxer Joch dorthin gebracht werden mussten. Auch in politischer Hinsicht blieb die Orientierung nach dem Wipptal hin sehr lange erhalten. Erst 1926 löste sich Hintertux von der Gemeinde Schmirn. Seither bilden die ehemalige salzburgische Hofmark Lanersbach, die Hauptmannschaft Lämperbichl und Hintertux die heutige Gemeinde Tux. |
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| .. Thermalquellen Ein besonderes Geschenk der Natur sind die 23 Thermalquellen in Hintertux. Das radiumhältige, klare und geruchslose Thermalwasser weist eine Temperatur von über 20,5° Celsius auf. Schon Matthias Burgklechner, ein bedeutender Tiroler Landeshistoriker, schrieb in einem Gutachten des Jahres 1849 über den grossen Heilwert der Quelle. Heute speisen die Quellen ein offenes Schwimmbecken und ein Hallenbad. |